Elbsandstein für das Berliner Schloß

von admin am 15. Februar 2009

Berliner Morgenpost Sonntag, 15. Februar 2009 02:03 – Von Rainer Haubrich

Einen Brocken von 16 Tonnen Elbsandstein hat man dem Postdamer Steinbildhauer Eckhart Böhm vor über einem Jahr vor die Tür gesetzt. Bester sächsischer Elbsandstein aus dem der 32-jährige Steinbildhauer im Auftrag des Schlossvereins die wichtigsten Schmuckteile für die Fassade des im Wiederaufbau befindlichen Berliner Schlosses heraushauen sollte. Trotz moderner Technik hat er mehr als 14 Monate, um eines der plastisches Kunstwerke des großen Barockbildhauers Andreas Schlüter neu zu erschaffen.

Das Schmuckstück, eine sogenannte Armatur vom Portal I, soll auch künftig wieder das neue alte Berliner Schloss zieren. In mühevoller Handarbeit sind annähernd 2/3 des Elbsandstein abgearbeitet worden. Die fertige Armatur, wurde aus vier Teilen zusammengesetzt und wiegt immerhin noch stattliche sechs Tonnen.

Es wird noch ein paar Jahre dauern, bis sie wieder an ihren Platz in der Südfront des Berliner Schlosses zurückkehrt, wo sie einst die Brüstung vor dem Elisabethsaal im zweiten Obergeschoss zierte, etwa fünfzehn Meter über den Köpfen der Passanten.

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